Tätowieren auf dem Berliner Kongress ist eine große Sache. Mehrere Jahre lang haben wir versucht, uns dafür zu qualifizieren, aber immer noch nicht und keine Einladung zu bekommen. Erst in diesem Jahr haben wir es endlich kaputt gemacht. Und sie sammelten Preise.
Zwei Fotos und genug
Die prestigeträchtige European Tattoo Convention Berlin ist überhaupt nicht leicht zu erreichen. Die Veranstalter haben große Ansprüche an Tattoo-Studios und wählen nur die besten Studios aus ganz Europa aus. Um sich zu qualifizieren, kann ein Tätowierer nur die beiden besten Jobs schicken. Nein, kein Feilschen. Und so werden wir Jahr für Jahr immer besser. Und dieses Jahr sind wir gegangen. Neben Hell.cz qualifizierten sich Tribo und Bekus aus Opava auch für Berlin aus ihrem Tschechischstudium.
"Der Berliner Kongress ist insofern großartig, als dass es viel Konkurrenz gibt. Die 180 besten Studios konkurrieren und die Arbeit der Tätowierer steht wirklich auf dem Spiel", sagt der Chef von Hell Míla, der die Tätowierer begleitet hat.
Hitze wie verrückt
Und wie war das? Schwierig. Es war einfach das heißeste und zehn Kilometer rund waren ausverkaufte Fans in allen Läden. Es war eine Herausforderung nicht nur für Tätowierer, sondern auch für ihre Models. Wir bekamen auch eine saftige Geldstrafe für das Parken, genossen die Superfly Suspension Crew Nachtshow und lernten viele neue interessante Tätowierer und Studios kennen. Zusammen mit Wien war es eine der besten Conventions, auf denen ich bisher war.
Wir sammeln Preise
Und wir müssen uns selbst loben. Wie jedes Jahr haben wir auch in diesem Jahr an mehreren in- und ausländischen Kongressen teilgenommen. Im Jahr 2015 gab es keinen einzigen, von dem wir nicht mindestens zwei Preise mitbringen würden. Auf die gleiche Weise haben wir Berlin erobert. Kubo belegte den 2. Platz in der Kategorie Ornamentik und Nayana den 3. Platz in der Kategorie Einzel. Sie sind nur Machos!

Tattoo von Kubo | 2. Platz in der Kategorie Ornamentic | Berlin 2015

Tattoo von Nayana | 3. Platz in der Kategorie Individual | Berlin 2015